omni:us Agenten

Out-of-the-box Agenten, die die Komplexität von Versicherungs­prozessen bereits in sich tragen

Sieben spezialisierte Agenten für den gesamten Schadenprozess – von der Erstmeldung bis zum Regress. Nicht in einem Trainingslauf entstanden, sondern über zehn Jahre echter Schadenfälle im produktiven Einsatz.

Zehn Jahre Schadenpraxis

Dokumente lesen kann jedes Modell. Den Fall verstehen nicht.

Ein Modell, das weiß, wann eine Schadenmeldung wirklich vollständig ist, wie eine Deckungsklausel im Streitfall ausgelegt wird und wann sich ein Regress lohnt: Das ist die Kunst. Und die entsteht nicht in einem Trainingslauf, sondern über zehn Jahre echter Schadenfälle. Die omni:us Agenten sind das Ergebnis dieser zehn Jahre.

  • 7 spezialisierte Agenten entlang des gesamten Schadenprozesses
  • 10 Jahre produktiver Einsatz bei unterschiedlichsten Versicherern
  • 1.500+ extrahierte Datenpunkte pro Schaden
  • ~90 % Abdeckung der in der Praxis auftretenden Fallvariabilität

Die Agenten im Überblick

Der Standardfall ist nicht das Problem. Die anderen neun sind es.

Unvollständige Angaben, strittige Deckungsfragen, Sonderkonstellationen: Genau diese Fälle stabil und nachvollziehbar automatisiert abzudecken, ist der Unterschied zwischen einem Agentic-AI-Konzept auf dem Papier und einer Lösung, die bei Versicherern tatsächlich produktiv läuft.

  1. FNOL-Agent

    Erfasst die Schadenmeldung in jedem Format und extrahiert die fallrelevanten Felder

  2. Triage-Agent

    Bewertet Komplexität, Dringlichkeit und Betrugsindikatoren und steuert den Fall

  3. Coverage-Agent

    Prüft die Deckung gegen Police und Bedingungen, auch bei strittigen Klauseln

  4. TAA-Agent

    Bewertet Schadenhöhe und Angemessenheit der geforderten Positionen

  5. Adjudication-Agent

    Entscheidet über die Leistung und begründet die Entscheidung nachvollziehbar

  6. Settlement-Agent

    Löst die Zahlung aus, informiert die Beteiligten und schließt den Fall ab

  7. Subrogation-Agent

    Erkennt Regressansprüche gegenüber Dritten und bereitet sie auf

Jeder Schritt im Schadenprozess hat seinen eigenen Agenten. Der Fall wandert von Station zu Station, und jede Station entscheidet selbst, ob sie sicher genug ist. Wird ein Schritt unsicher, übernimmt die Fachkraft genau dort – der Rest des Prozesses läuft weiter.

Claims Data Agent

Im Hintergrund extrahiert er aus jedem Schaden über 1.500 Datenpunkte aus echten, produktiv bearbeiteten Fällen und stellt diese Datentiefe allen sieben Agenten zur Verfügung.

Die Agenten im Detail

Sieben Schritte, sieben Spezialisten

FNOL-Agent

Erfasst eingehende Schadenmeldungen unabhängig vom Format: E-Mail, Formular, Foto, Anwaltsschreiben. Extrahiert Schadendatum, beteiligte Parteien und Schadenart zuverlässig auch aus unstrukturierten, unvollständigen Eingaben.

Screenshot: Eingang: Anwaltsschreiben, extrahierte Felder

Triage-Agent

Ordnet jeden Fall korrekt ein: neu oder bestehend, Schadenart, Komplexitätsstufe. Erkennt Mehrdeutigkeiten explizit und stößt bei Unsicherheit eine Klärung an, statt eine unsichere Klassifikation durchlaufen zu lassen.

Screenshot: Fallübersicht mit Komplexitätsstufe

Coverage-Agent

Prüft Vertragsgültigkeit und Deckungsumfang im Abgleich mit der gemeldeten Schadensituation. Deckungsfragen sind selten binär, sondern hängen von der Auslegung einzelner Klauseln im konkreten Kontext ab.

Screenshot: Deckungsprüfung mit Klauselbezug

TAA-Agent

Stellt sicher, dass alle notwendigen Angaben und Unterlagen vorliegen, bevor ein Fall weiterläuft, und fordert Fehlendes gezielt und präzise nach.

Screenshot: Nachforderung an den Kunden

Adjudication-Agent

Klärt die konkrete Deckungsauslegung, wenn mehrere Bedingungen zusammenwirken und die richtige Entscheidung nicht aus einer einzelnen Regel folgt.

Screenshot: Entscheidung mit Begründung

Settlement-Agent

Ermittelt Schadenhöhe und Auszahlungsbetrag unter Berücksichtigung von Selbstbehalten, Unterversicherung und schadenspezifischen Anpassungen.

Screenshot: Berechnung der Auszahlung

Subrogation-Agent

Identifiziert Fälle mit Regressanspruch gegenüber Dritten, prüft die Voraussetzungen und stößt die Rückgriffsforderung an.

Screenshot: Regressprüfung im Fall

Use Cases

Vollautomatisiert, assistiert oder gezielt für den Regress

Co-Pilot

Nicht jeder Versicherer will oder kann sofort vollautomatisiert bearbeiten. Im Co-Pilot-Modus unterstützen dieselben Agenten bei der manuellen Bearbeitung: Der Fall wird vorbereitet, vorstrukturiert und mit einer Einschätzung versehen. Die Entscheidung selbst bleibt beim Menschen.

Ihr Nutzen

  • Sachbearbeitende steigen nicht bei null ein, sondern bei der fachlichen Entscheidung
  • Kürzere Einarbeitungszeit für neue Mitarbeitende
  • Niedrigere Einstiegshürde, um Vertrauen schrittweise aufzubauen
  • Dieselbe fachliche Tiefe, nur mit dem Menschen als letzter Instanz

Regress

Der Subrogation-Agent identifiziert systematisch Fälle mit Regressanspruch gegenüber Dritten. Ein Schritt, der in der manuellen Bearbeitung häufig aus Zeitgründen oder schlicht aus Unaufmerksamkeit übersehen wird, insbesondere bei Fällen, die auf den ersten Blick unauffällig wirken.

Ihr Nutzen

  • Systematische statt zufällige Erkennung über das gesamte Fallvolumen
  • Zusätzliche Rückgriffserlöse, die ohne systematische Prüfung verloren gehen
  • Konsistente Prüfung, unabhängig von Arbeitsbelastung oder Erfahrung

Häufige Fragen

Was Versicherer uns am häufigsten fragen

Die sieben Agenten sind über die zentralen Sparten der Schaden- und Unfallversicherung hinweg konfigurierbar: von Komposit über Kfz bis Haftpflicht. Die Prozesslogik bleibt gleich, die fachliche Konfiguration wird an die jeweilige Sparte angepasst.

Sie werden gezielt an eine Fachkraft eskaliert, gemeinsam mit einer nachvollziehbaren Begründung. Die Agenten sind bewusst so konzipiert, dass sie im Zweifel eskalieren, statt eine unsichere automatisierte Entscheidung zu treffen.

Eine generische Dokumenten-KI kann Text erkennen und extrahieren, aber nicht beurteilen, ob eine Deckungsfrage korrekt ausgelegt ist. Die omni:us Agenten bringen dieses fachliche Wissen aus zehn Jahren produktivem Einsatz bereits mit.

Ja. Beide Modi nutzen dieselben Agenten mit derselben fachlichen Logik. Der Unterschied liegt darin, ob die finale Entscheidung beim Agenten oder beim Menschen liegt. Der Übergang erfolgt schrittweise, ohne neue Agenten aufbauen zu müssen.

Da die fachliche Logik bereits vorkonfiguriert und produktionserprobt ist, konzentriert sich der Aufwand auf die Anpassung an Sparte und Markt sowie die Integration in Ihre bestehende Systemlandschaft, nicht auf den Aufbau der fachlichen Logik von Grund auf.

Kontakt

Wir zeigen Ihnen die omni:us Agenten im Einsatz

Sie möchten sehen, wie die Agenten einen echten Schadenfall durchlaufen, und wissen, welche Sparte sich für den Start am besten eignet? Wir gehen mit Ihnen durch einen konkreten Fall aus Ihrem Bestand.

Sie haben noch Fragen zu den omni:us Agenten? Wir beantworten sie gerne.

Florian Petermann +49 152 380 973 15